Ulm

CSR.Transfer-Veranstaltungsreihe zur regionalen Verbreitung von verantwortlicher Unternehmensführung im Mittelstand

Instrumentenkatalog für regionale Multiplikatoren vorgestellt

Mittelständische Unternehmen für Corporate Social Responsibility (CSR) zu begeistern und verantwortliche Unternehmensführung in die Fläche zu tragen, gelingt am besten vor Ort und braucht die Unterstützung von Multiplikatoren als regionale Ansprechpartner für die Unternehmen. Darüber waren sich die Teilnehmenden der CSR.Transfer-Veranstaltungen in Mainz und Ulm einig.

Auf der gemeinsamen Veranstaltung von UPJ und des Ministeriums für Finanzen und
Wirtschaft Baden-Württemberg am 19. Februar 2014 in der Handwerkskammer Ulm betonte Peter Hofelich, Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg für Mittelstand und Handwerk, es sei ein Anliegen der Landesregierung, CSR im Mittelstand voran zu bringen und in die Fläche zu tragen. Bereits auf der CSR.Transfer-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz und Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz sowie der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz am 30. Januar 2014 in Mainz hatte Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, in ihrer Begrüßung den Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben.

„Wenn Unternehmen verantwortlich wirtschaften und sich für das Gemeinwesen engagieren, profitieren die Unternehmen selbst, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Kundinnen und Kunden, die Umwelt und die Menschen in unserem Land. Insbesondere mittelständische Unternehmen wollen wir auf diesem Weg unterstützen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Dafür braucht es zum einen die passenden Instrumente und zum anderen regionale
Multiplikatoren, die Betriebe in ihrer Region für verantwortliche Unternehmensführung sensibilisieren, aktivieren sowie bei der praktischen Umsetzung unterstützen. Das UPJProjekt CSR.Transfer hat solche erprobten und übertragbaren Instrumente identifiziert, bereitet sie auf und stellt sie interessierten Akteuren zur Nutzung zur Verfügung. Darüber hinaus werden einzelne regionale Multiplikatoren bei der Übertragung ausgewählter Instrumente in ihrem Umfeld beratend begleitet. Im Rahmen der Veranstaltungen wurde ein Katalog mit 105 Instrumenten zur regionalen Verbreitung von CSR im Mittelstand vorgestellt.

Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter von Kammern, Wirtschaftsförderungen,
Kommunen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Rheinland-Pfalz, Hessen, der Metropolregion Rhein Neckar, Baden-Württemberg und Bayern informierten sich im Rahmen der beiden Veranstaltungen in Mainz und Ulm über Möglichkeiten, als Multiplikatoren aktiv zu werden. Dazu Jörg Trautner, der im Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Thema CSR verantwortet: „Im Rahmen unseres Förderprogramms ‚CSR im Mittelstand’ haben die Träger der Projekte schon mehr als 2.000 Mittelständler erreicht. Deutlich ist dabei geworden, wie wichtig es ist, dass Unternehmen kompetente Ansprechstellen vor Ort haben. Darüber hinaus haben die Träger der geförderten Projekte zahlreiche Instrumente entwickelt und eingesetzt, um mittelständische Unternehmen bei der Übernahme von Verantwortung zu unterstützen.“

Am 5. März 2014 findet die dritte Informationsveranstaltung für Multiplikatoren in Hildesheim in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der Industrieund Handelskammer Hannover statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und dem Instrumentenkatalog unter
www.upj.de/csrtransfer.

CSR.Transfer ist ein Projekt von UPJ und wird im Rahmen des Programms „CSR -
Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

IMPRESSION DER VERANSTALTUNG