csr|-InnovationsCamp

ERGEBNISSE DES ERSTEN CSR|-INNOVATIONSCAMPS SIND ONLINE...

Im Rahmen des CSR Camps von momentum bw fand eine rege Diskussion
über das Thema Unternehmenskooperationen statt welche insbesondere
aus der Perspektive von Social Profit Organisations (klassisch Non Profit
Unternehmen oder Sozialorganisationen) betrachtet wurde.

Grundlegende Fragestellung

Was ist der Unterschied zwischen einem Sponsor und einem Partner und wann wird ein Sponsor zum Partner?

Erste Antworten waren...

  • Eine strikte Trennung zwischen einem Sponsor und einem Partner kann nicht immer gefunden werden
  • Es ist auch nicht einfach exakt zu benennen, wann aus einem Sponsor ein Partner wird
  • Allerdings, so waren sich die Akteure einig: Eine echte Partnerschaft ist mehr als eine Beziehung zwischen einem Sponsorgeber und einem Sponsornehmer (klassisch: Eines Unternehmens und einer Social Profit Organisation)

Was zeichnet eine Partnerschaft im Bereich Unternehmenskooperationen aus?

Hier konnten gemeinsam erste Antworten gefunden werden...

  • Eine Partnerschaft gelingt nur dann, wenn sich die Menschen der jeweiligen Organisation verstehen (die Chemie muss stimmen)
  • Partner müssen zueinander passen. Wobei nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist, wer zu wem passt. Es kann durchaus sein, dass ein Bierbrauer zu einer Stiftung, die für den verantwortlichen Umgang mit Alkohol bei Jugendlichen wirbt, sehr gut zusammen passt. Oder eben überhaupt nicht. Entscheidend ist dabei die Glaubwürdigkeit des Anliegens und der jeweiligen Partner.
  • Beide Partner müssen einen Eigennutzen aus der Partnerschaft ziehen. Win-Win
  • Partner helfen sich gegenseitig bei der Erfüllung des jeweiligen Unternehmenszwecks. Das bedeutet dann, dass auch eine Social Profit Organisation dem Partner aus der Wirtschaft dabei behilflich ist, dessen Unternehmenszweck besser zu erfüllen!
  • Partner müssen voneinander wissen, was der andere von der Partnerschaft erwartet. Die Erwartungen und die jeweiligen Erfolgskriterien müssen identifiziert und kommunziert sein.
  • Echte Partnerschaften halten kleinere Krisen aus
  • Partnerschaft bedeutet gemeinsam in und mit der Partnerschaft zu wachsen. Aus einem ersten positiven Kontakt entsteht ein erstes gemeinsames Projekt und in der Folge, bei wiederholt positiven Erfahrungen, eine echte Partnerschaft. Eine Partnerschaft braucht Zeit.
  • Es braucht Erfolgskriterien der Partnerschaft. Das müssen nicht immer konkret messbare Kennzahlen sein. Aber Erfolgskriterien müssen "fühlbar sein".
  • Eine Partnerschaft entsteht nur wenn man sich auf Augenhöhe begegnet

An welchen Fragen soll weitergearbeitet werden?

  1. Ist eine Partnerschaft, strategisch planbar?
  2. Braucht es so etwas wie "Partnerschaftsberater" auf beiden Seiten - BeziehungspflegerInnen
  3. Kann man eine Art "Gelbe Seiten" für Partnerschaftswillige Wirtschaftsunternehmen und Social Profit Organisations entwickeln?



Informieren Sie sich über weitere Ergebnisse!

Hier können Sie sich die Zusammenfassung des Workshops "Neue Perspektiven. Vom Sponsoring zur Partnerschaft" als pdf Version herunterladen.