S

Als Shareholder werden die Miteigentümer bzw. die Aktionäre eines Unternehmens bezeichnet. Shareholder Value ist ein Konzept, wonach es vorrangiges Ziel des Unternehmens ist, die Shareholder bestmöglich zufrieden zustellen und überdurchschnittliche Renditen für den Aktionär einzufahren. Im CSR Kontext sollte allerdings nicht allein die kurzfristig monetäre Gewinnmaximierung an erster Stelle der Unternehmensagenda stehen, sondern  vielmehr die langfristige Gewinnoptimierung unter Berücksichtigung aller Interessensgruppen. (vgl. Stakeholder)

Der Social Accountability Standard 8000 (SA 8000) ist ein weit verbreitetes Instrument zur Umsetzung und Kontrolle sozialer Mindeststandards in Produktionsbetrieben weltweit. Er basiert u.a. auf Konventionen der ILO und soll gewährleisten, dass in zertifizierten Betrieben keine Kinder und Zwangsarbeit vorkommt, Gesundheit, Sicherheit, das Recht auf Vereinigungsfreiheit, Organisation in Gewerkschaften und kollektive Lohnverhandlungen garantiert sind, keine Diskriminierung sowie keine unerlaubten Disziplinarmassnahmen ausgeübt werden, Normalarbeitszeiten von höchstens 48 Stunden gelten und Überstunden begrenzt und angemessen entlohnt werden. (vgl. Hans Böckler Stiftung)

Mit sozialen Mindeststandards sollen weltweit vergleichbare Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die als Gemeinsamkeit einen bestimmten Minimalstandard haben. Sie sind Inhalt von freiwilligen Verhaltenskodizes von Unternehmen und orientieren sich i.d.R. an den Kernarbeitsnormen der ILO oder den OECD-Leitsätzen. (vgl. Hans Böckler Stiftung)

Eine Sozialkooperation beschreibt die nachhaltige Zusammenarbeit von Wirtschaft und gemeinnützigen Organisationen als Vertreter des Gemeinwesens, in denen gemeinsam neue Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickelt und erprobt werden - und von denen beide Seiten etwas haben (Win-Win Situation). Soziale Kooperationen sind Kernelemente eines effektiven und effizienten Corporate Citizenship Engagements. (vgl. Competence in Corporate Citizenship, 3C Unternehmensberatung)

Stakeholder bezeichnet alle Gruppen, die durch die Unternehmenstätigkeit beeinflusst werden oder selbst Einfluss nehmen. Der Begriff des Stakeholders kann also im Sinne von Interessensgruppe oder Anspruchsberechtigtem übersetzt werden. Stakeholder lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Auf der einen Seite die primären Stakeholder, welche sich dadurch auszeichnen, dass sie zum Transaktionsfeld des Unternehmens gehören und sozusagen ökonomisch mit dem Unternehmen verbunden sind. Dazu gehören u.a. Mitarbeiter, Kapitalgeber oder Wettbewerber. Die Gruppe der sekundären Stakeholder bilden Personen aus dem Kontextumfeld, wie beispielsweise Medien, Politik und Interessensvertretungen. Diese sind auch an das Unternehmen gebunden, allerdings sind sie nicht in den Produktionsprozess eingebunden, sie agieren eher auf einer wertbasierten, politischen oder ideellen Basis. (vgl. Max Clarkson)