Nachhaltigkeit wird von der Weltkomission für Umwelt & Entwicklung folgendermaßen definiert:
„Sustainable development meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“ Dies bedeutet, dass Nachhaltigkeit einerseits die Sicherstellung der Grundbedürfnisse aller Menschen und zukünftigen Generationen zur Aufgabe hat, andererseits fordert sie die dauerhafte Existenzfähigkeit unserer Erde und deren Ökosysteme zu erhalten. Die ausgewogene Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Interessen ist dabei Voraussetzung. (vgl. triple bottom line). Nachhaltiges Handeln ist die Grundlage für die Umsetzung von Corporate Social Responsibilty.
Mit Nachhatigkeitsberichten (=Sustainability Reports) stellen Unternehmen ihre Aktivitäten und Leistungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit dar. Nicht nur die Global Player, auch zahlreiche große und mittelständische Unternehmen im In- und Ausland haben bereits erkannt, wie wichtig es ist zu dokumentieren, dass ihr Unternehmen nicht nur ökonomisch erfolgreich, sondern auch ökologisch und sozial verantwortlich zu wirtschaften gewillt und in der Lage ist. Die Leistungen, die ein Unternehmen in diesen drei Bereichen erbringt, sollen durch Nachhaltigkeitsberichte an die interessierte Öffentlichkeit kommuniziert werden. (vgl. Hans Böckler Stiftung)
Als Nachhaltigkeitsmanagement bezeichnet man das integrierte Management sozialer, ökonomischer und ökologischer Aspekte auf der Ebene eines Unternehmens. Es gilt, Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern und systematisch in internen Strukturen und Prozessen umzusetzen. (vgl. Hans Böckler Stiftung)
Nachhaltigkeitsratings sind Instrumente zur Bewertung der Aktivitäten eines Unternehmens in allen drei Bereichen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Ergebnisse fließen in die Anlageentscheidungen von ethisch bzw. nachhaltig orientierten Investoren und Fondsmanagern ein. Wichtige Grundlage der Nachhaltigkeitsratings sind die Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmen. (vgl. Hans Böckler Stiftung)
Nichtregierungsorganisation (engl. Non Governmental Organisation/ NGO) d.h. nichtstaatliche Organisationen, sind nicht auf Gewinn gerichtete, von staatlichen Stellen weder organisierte noch abhängige Organisationen. Als externe Stakeholder setzen sich NROs v.a. für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte und den Umweltschutz ein, indem sie problematisches Verhalten von Unternehmen öffentlich kritisieren und Verbesserungen einfordern. Es sind also Organisationen und Netzwerke der Zivilgesellschaft, die sich autonom und meistens unabhängig von staatlichen oder parteilichen Institutionen für ökonomische, soziale und/oder ökologische Entwicklungen einsetzen. (vgl. Hans Böckler Stiftung)