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Benchmarking bezeichnet den Vergleich von Kennzahlen zu Umwelt- und Gesellschaftsbezogenen Management-Prozessen, Leistungen und Berichtswesen. Er kann zwischen Branchen, Unternehmen oder Abteilungen getroffen werden und beschreibt die kontinuierliche Vergleichsanalyse von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Methoden des eigenen Unternehmens mit denen des besten Konkurrenten.

Best Practice. Der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt: bestes Verfahren und meint damit ein unternehmerisches Erfolgsrezept oder auch Erfolgsmethode. Im CSR Zusammenhang beschreibt Best Practice, die vorbildliche sozial / gesellschaftlich verantwortliche Unternehmenstätigkeit, welche oft als nachahmenswertes Beispiel dargestellt wird.

Als Brundtland-Bericht wird der 1987 veröffentlichte Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung bezeichnet. Mit dem Titel „Our Common Future“ („Unsere gemeinsame Zukunft“) gilt der Bericht als historischer Meilenstein zur öffentlichen Wahrnehmung der Notwendigkeit ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens.

Business in the Community ist eine Organisation mit über 600 großen und mittelständischen Unternehmensmitgliedern in Großbritannien, die vielfältige Corporate-Citizenship-Programme entwickelt und für ihre Mitglieder umsetzt. Das Corporate Citizenship Netzwerk UPJ ist deutscher Partner von Business in the Community. (vgl. Competence in Corporate Citizenship, 3C Unternehmensberatung)

Business Social Compliance Initiative (BSCI) ist ein Standard- und Monitoring-System, dem sich führende europäische Handelsunternehmen und Konsumgüterproduzenten angeschlossen haben. Die BSCI wurde im März 2003 durch den europäischen Außenhandelsverband gegründet. Sie versteht sich als gemeinsames Managementsystem von Unternehmen verschiedener Branchen zur Einführung bzw. Verbesserung von Sozialstandards bei Zuliefer-unternehmen. Kern der BSCI ist die Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen. (vgl. IHK Hamburg)

Der Business Case von CSR (= unternehmerischer Nutzen) zeigt, dass eine Unternehmensführung, die gesellschaftliche, soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Dem Business Case liegt eine Kosten-Nutzen-Rechnung zugrunde. (vgl. Bertelsmann Stiftung)