Jury

Eine Jury aus elf hochkarätigen Fach-, Witschafts- und Medienexperten entscheidet über die Vergabe des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung: 

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Instituts für Sozialstrategie, Laichingen-Jena-Berlin


"Das Thema Soziale Verantwortung von Unternehmen gehört zu den Leitmotiven meiner unternehmerischen Tätigkeit."

Arthur Landwehr, Chefredakteur des SWR Hörfunk, Baden-Baden

„Eigentum verpflichtet." Diesen Satz in unserer Verfassung nehmen viele Unternehmen bereits sehr ernst, und alle sollten es tun. Denn unternehmerischer Erfolg und Profit verdanken Unternehmen auch der Tatsache, dass sie in einer gesunden Gesellschaft ohne massive soziale Konflikte arbeiten können. Dass dies so bleibt, tragen im Gegenzug Unternehmen an zwei Stellen Verantwortung: Sie stellen die Arbeit bereit, auf der unsere Gesellschaft beruht. Außerdem gehört – wie es zum Beispiel in den USA selbstverständlich ist – ein Teil des Profits in die Förderung dessen, was unsere Gesellschaft über die Wirtschaft hinaus ausmacht, in Kultur und soziale Projekte."

Bettina Schmauder, Vorsitzende im Bund der Selbständigen Baden-Württemberg e.V., Kirchheim


"Wir stehen heute vor großen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Gerade von Unternehmern wird erwartet, Verantwortung zu zeigen und zu übernehmen. Viele positive Beispiele zeigen bereits, dass erfolgreiches Wirtschaften Hand in Hand geht mit der aktiven Übernahme von sozialer Verantwortung. Ein Preis wie die Lea trägt zusätzlich dazu bei, dass wir von guten Konzepten und herausragenden Persönlichkeiten lernen."

Dr. Peter Kulitz, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages

"Wer einen Unternehmer auf das rein wirtschaftliche begrenzt, der blendet einige wichtige Facetten dieses Berufsstandes einfach aus. Ein Unternehmer hat neben der wirtschaftlichen Verantwortung für sein Unternehmen auch die soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter und für seinen Standort, seine Region. Und diese Verantwortung nehmen vor allem im klassischen Mittelstandsland Baden-Württemberg viele sehr ernst. Als Mittelständler, also als inhabergeführtes Unternehmen, begreift man sich als Teil seiner Umgebung, mit allen Rechten und Pflichten. Deshalb freut es mich besonders, dass dieses meist im Verborgenen stattfindende soziale Engagement durch solch einen Preis einer breiteren Öffentlichkeit bewusst wird und entsprechend gewürdigt wird."

Steffen Heil, Vorstandsvorsitzender der Auerbach-Stiftung



"Der Mittelstandspreis bringt wertvolle Beispiele unternehmerischer Verantwortung in die Öffentlichkeit - lernen wir daraus!"

Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags

"Im Handwerk geht es nicht um auswechselbare Personen, sondern um Menschen, die mit Kopf, Hand und Herz für ihren Betrieb und für ihre Arbeit einstehen. Dreh- und Angelpunkt ist das tägliche Miteinander zwischen dem Betriebsinhaber und seinen Mitarbeitern. Diese einzigartigen innerbetrieblichen Strukturen, seine Verwurzelung in der örtlichen Gemeinschaft und seine Nähe zu den Menschen sind die Grundlage für das breite Engagement des Handwerks für das Gemeinwohl. Der Einsatz für andere ist einer der Werte, für die das Handwerk steht. Für viele Handwerksbetriebe ist deshalb das soziale, das bürgerschaftliche Engagement ein selbstverständlicher Bestandteil ihrer Unternehmenskultur."

Susanne Gasde, Referatsleiterin CSR „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

"CSR ist für mich, wenn Unternehmen und Organisationen Verantwortung übernehmen für sämtliche Auswirkungen ihrer Entscheidungen und Aktivitäten auf die Gesellschaft und die Umwelt. Das bedeutet auch, möglichst in ihrer gesamten Produktions- und Lieferkette Menschenrechte und international vereinbarte soziale und ökologische Standards zu beachten und umzusetzen. Dieses Ziel wird erreicht, wenn sie durch transparentes und wertebezogenes Verhalten zur nachhaltigen Entwicklung ihres Wirkungsumfeldes beitragen, Erwartungen der verschiedenen Interessengruppen berücksichtigen sowie ihre gesamte CSR-Politik in das Kerngeschäft ihres Unternehmens integrieren."

Daiga-Patricia Kang, Verantwortliche im Bereich Umwelt & Ressourcen, dm-drogerie markt GmbH & Co KG

 

"Nachhaltigkeit ist eine Frage der Haltung."

 

Markus Bumiller, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg 2016

"In der heutigen Zeit ist soziales Engagement wichtiger denn je. Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind wir dazu verpflichtet, Menschen in suboptimalen Situationen oder sogar schwachen Positionen zu unterstützen. Auch der sorgsame Umgang mit unseren Ressourcen ist ein Bestandteil von sozialem Denken und Handeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob Mensch oder Tier, ob Zeit oder Rohstoff im Fokus steht. Nur wer sein Motto auf Nachhaltigkeit auslegt und danach auch lebt, kann langfristig erfolgreich sein."

Daniel Schmid, Chief Sustainability Officer, SAP SE


„In meiner Rolle als Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, nachhaltiges Agieren und Entscheiden im Arbeitsalltag zu etablieren. Umso beeindruckender finde ich es, wie sehr sich die Mittelständler – ob grössere oder auch ganz kleine - in Baden-Württemberg für ihr Umfeld engagieren und Nachhaltigkeit in ihren Unternehmen leben.“

Nikolaus Landgraf, DGB Landesvorsitzender Baden-Württemberg


„Eine Gesellschaft lebt nicht nur von wirtschaftlichen Erfolgen, sie braucht ebenso Gemeinsinn, soziales Engagement und Verantwortung für das Ganze. Artikel 14 Abs. 2 lautet: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Als DGB-Landesvorsitzender freue ich mich über jedes Unternehmen, das sich auch sozialen Zielen verpflichtet fühlt. Unsere Gesellschaft wird dadurch menschlicher.“ Copyright: DRV BW