Eine Jury aus elf hochkarätigen Fach-, Witschafts- und Medienexperten entscheidet über die Vergabe des "Mittelstandspreises für soziale Verantwortung".

"Das Thema CSR, soziale Verantwortung von Unternehmen, ist im Rahmen unserer Arbeit im Verein für Humanes Wirtschaften naturgemäß ein Schwerpunkt. Es geht uns darum, dass sich Arbeit für Menschen sinnvoll,
sozial verantwortlich und ökonomisch nachhaltig gestaltet."

"Wer einen Unternehmer auf das rein wirtschaftliche begrenzt, der blendet einige wichtige Facetten dieses Berufsstandes einfach aus. Ein Unternehmer hat neben der wirtschaftlichen Verantwortung für sein Unternehmen auch die soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter und für seinen Standort, seine Region. Und diese Verantwortung nehmen vor allem im klassischen Mittelstandsland Baden-Württemberg viele sehr ernst. Als Mittelständler, also als inhabergeführtes Unternehmen, begreift man sich als Teil seiner Umgebung, mit allen Rechten und Pflichten. Deshalb freut es mich besonders, dass dieses meist im Verborgenen stattfindende soziale Engagement durch solch einen Preis einer breiteren Öffentlichkeit bewusst wird und entsprechend gewürdigt wird."

"Das Thema Soziale Verantwortung von Unternehmen gehört zu den Leitmotiven meiner unternehmerischen Tätigkeit."

"Soziale Verantwortung zu übernehmen, heißt für Unternehmen zu lernen, dass ein intaktes soziales und gesellschaftliches Umfeld existentiell notwendig ist, um langfristig wirtschaftliche Gewinne zu erzielen."

„Eigentum verpflichtet." Diesen Satz in unserer Verfassung nehmen viele Unternehmen bereits sehr ernst, und alle sollten es tun. Denn unternehmerischer Erfolg und Profit verdanken Unternehmen auch der Tatsache, dass sie in einer gesunden Gesellschaft ohne massive soziale Konflikte arbeiten können. Dass dies so bleibt, tragen im Gegenzug Unternehmen an zwei Stellen Verantwortung: Sie stellen die Arbeit bereit, auf der unsere Gesellschaft beruht. Außerdem gehört – wie es zum Beispiel in den USA selbstverständlich ist – ein Teil des Profits in die Förderung dessen, was unsere Gesellschaft über die Wirtschaft hinaus ausmacht, in Kultur und soziale Projekte."

"Im Handwerk geht es nicht um auswechselbare Personen, sondern um Menschen, die mit Kopf, Hand und Herz für ihren Betrieb und für ihre Arbeit einstehen. Dreh- und Angelpunkt ist das tägliche Miteinander zwischen dem Betriebsinhaber und seinen Mitarbeitern. Diese einzigartigen innerbetrieblichen Strukturen, seine Verwurzelung in der örtlichen Gemeinschaft und seine Nähe zu den Menschen sind die Grundlage für das breite Engagement des Handwerks für das Gemeinwohl. Der Einsatz für andere ist einer der Werte, für die das Handwerk steht. Für viele Handwerksbetriebe ist deshalb das soziale, das bürgerschaftliche Engagement ein selbstverständlicher Bestandteil ihrer Unternehmenskultur."

"CSR lohnt sich. Unternehmen, die sich sozial und ökologisch verhalten, leisten einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und der Arbeitnehmer und erhöhen ihre gesellschaftliche Akzeptanz. Die große Mehrheit der Beschäftigten will für einen Arbeitgeber arbeiten, der gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Im Wettbewerb um die besten Köpfe kann CSR ein entscheidender Vorteil zur dauerhaften Sicherung des Fachkräftebedarfs sein.“

"Nachhaltigkeit ist eine Frage der Haltung."

„CSR steht für ein Unternehmertum, das in Balance ist zwischen ökonomischen, ökologischen und vor allem auch sozialen Zielen. Es übernimmt Verantwortung für menschliche Belange in Projekten vor Ort oder irgendwo in der Welt, um mit diesem Engagement die Zukunft der Gesellschaft als Ganzes ein Stück besser, ein wenig lebenswerter zu gestalten. Gerade für uns Wirtschaftsjunioren als junge Unternehmer und Führungskräfte, die Impulsgeber und Entscheider für kommende Generationen sind, ist ein solcher Einsatz die wichtigste unserer 5 strategischen Erfolgspositionen. Wir setzen auf ehrbares Unternehmertum, weil es uns wichtig ist, in Zeiten weltweiter Märkte die Bedeutung der eigenen Identität, unserer lokalen Wurzeln innerhalb einer Gemeinschaft, zu pflegen und Teilhabe besonders auch vor Ort möglich zu machen für die, welche unsere Hilfe brauchen."

„In meiner Rolle als Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, nachhaltiges Agieren und Entscheiden im Arbeitsalltag zu etablieren. Umso beeindruckender finde ich es, wie sehr sich die Mittelständler – ob grössere oder auch ganz kleine - in Baden-Württemberg für ihr Umfeld engagieren und Nachhaltigkeit in ihren Unternehmen leben.“

„Die Verbesserung unserer Gesellschaft darf als Aufgabe nicht einigen wenigen überlassen werden. Einem Wirtschaftsunternehmen stehen zahllose Möglichkeiten offen, um wichtige Beiträge zum Gemeinwohl zu leisten.“
So einfach, aber zutreffend hat David Packard, einer der Gründer des Unternehmens HP, schon sehr früh die Verantwortung von Unternehmen beschrieben. Bei HP ist diese Teil der speziellen Unternehmenskultur, mit dem sich das 2-Mann Unternehmen zu dem heute weltgrössten IT-Anbieter entwickelt hat. Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung – für mich die beste Motivation, in der Jury des Mittelstandspreises mitzuwirken.
