Schirmherrschaft

Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart

„Viele Unternehmen in Baden-Württemberg nehmen neben ihrer wirtschaftlichen auch ihre soziale Verantwortung in beispielhafter Weise wahr. Ein solches freiwilliges, verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln von Unternehmen soll durch den Mittelstandspreis ins Licht  der Öffentlichkeit gerückt und gewürdigt werden und so als anstiftendes Beispiel dienen.“

 

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

„Das gesellschaftlich verantwortliche Handeln unserer kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg und ihrer Beschäftigten stärkt den sozialen Zusammenhalt und ist zugleich beste Voraussetzung für deren nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.“

Stephan Burger, Erzbischof der Erzdiözese Freiburg

„Der Lea-Mittelstandspreis ehrt kleine und mittlere Unternehmen, die in besonderer Weise ihre Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und Gott wahrnehmen. Damit wollen wir motivieren, nicht in kurzfristiges Denken zu verfallen, sondern langfristig und umsichtig zu planen und zu handeln. Dann wird Realität, was Papst Franziskus meint, wenn er sagt: Es braucht mehr uneigennützige Solidarität und in der Wirtschaft eine Rückkehr zu einer Ethik zugunsten des Menschen.“

Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden

„Die Arbeitswelt wandelt sich. Die Digitalisierung und die Globalisierung geben der wirtschaftlichen Entwicklung neue Impulse, verändern aber auch Arbeitsabläufe und Verantwortlichkeiten. Zugleich gewinnt das veränderte Verhältnis der Geschlechter zueinander auch in der Arbeitswelt Gestalt; immer mehr Menschen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig. Was heißt da "gute Arbeit"? Sicher, dass man davon gut leben kann und dass ein Mensch seine Fähigkeiten entfalten kann. Aus evangelischer Sicht sind zudem die Stichworte: Selbstbestimmung, Solidarität und gerechte Teilhabe zentral. Gute Arbeit ist ein wichtiger Teil eines guten Lebens.
Als Kirchen wollen wir an der menschenwürdigen Gestaltung der Arbeits- und Lebensverhältnisse mitwirken. Unternehmen, die ihre soziale Verantwortung ernst nehmen, sind uns dabei wertvolle und unverzichtbare Partner.“

Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July

„In der christlichen Tradition erfährt die Arbeit eine sehr hohe Wertschätzung. Darum ist es nötig, sie so zu organisieren, dass alle an ihr Anteil haben, auch die Leistungsschwächeren. Die Betonung des Leistungsprinzips bleibt nur so lange human, so lange die Würde der Leistungsschwächeren nicht in Zweifel gezogen wird.
Auch für den Bereich der Wirtschaft gilt: Die Behauptung, Nächstenliebe sei ein Wert von vorgestern und nur die Orientierung am Eigennutz sei modern, ist falsch. Darauf hinzuweisen, ist uns besonders wichtig, denn dieses Bemühen um Verteilungsgerechtigkeit ist ein Grundpfeiler für das Gelingen sozialer Marktwirtschaft.“

Bild Quelle: Gottfried Stoppel/EMH